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Live erlebt: Brasilien entspannt in einer Woche erleben

Dieses Land zieht sich über eine gigantische Fläche, es umfasst pulsierende Mega-Städte, aber auch imposante Naturwunder und eine enorm lebenslustige Kultur. Brasilien ist ohne Frage ein Land der Extreme, des Riesenhaften, des Dichtgedrängten, aber auch der unendlichen Weite. Unser Reisedesignerin Freya Payenberg hat sich eine Woche Zeit genommen, um auf Tuchfühlung zu gehen mit den Tiefen, Höhen und Eigenheiten einer faszinierenden Welt jenseits des Atlantiks. Ob diese knapp kalkulierte Zeit reicht, um Brasilien zu erfahren? Ja, sagt sie. Und sie konnte jeden Augenblick genießen.

São Paulo: die Mega-City vom anderen Stern

Den ersten Platz im Programm nahm São Paulo ein, eine Stadt, die mitsamt ihrer Metropolregion 21 Millionen Einwohner umfasst. Sie liegt etwa 800 Meter über dem Meeresspiegel ein gutes Stück vom Atlantik entfernt. Zur Monatswende März / April zeigt sich São Paulo von einer angenehmen klimatischen Seite, und doch dauert es ein Weilchen, bis sich der Durchschnittseuropäer eingewöhnt hat, denn: Die Verkehrsdichte ist enorm, nur die Anzahl der Hochhäuser kann mit diesem Wahnsinn noch mithalten. Dass wir uns in einer echten Mega-City befinden, wird sofort in den ersten Minuten klar. Öffentliche Verkehrsmittel wie in anderen Teilen der Welt sind hier nicht zu finden, doch erstaunlich viele Menschen besitzen einen privaten Helikopter mit Landeplatz auf dem Dach, um bequem an ihr Ziel zu gelangen.

Bekanntschaft mit der kreativen Street-Art-Metropole

São Paulo ist ein wahrer Hort kreativer Street Art, die nicht nur auf der Straße und den Parks zur Geltung kommt, sondern auch in Kunstmuseen präsentiert wird. Der 2 Quadratkilometer umfassende Parque do Ibirapuera gilt als eine wichtige Pilgerstätte für Street-Art-Fans, man nennt ihn auch gern den Central Park São Paulos. Auf den einst grauen Flächen bricht sich die menschliche Kreativität ungeahnte Bahnen: Das kann wahrscheinlich nur in einer derart pulsierenden Stadt geschehen.

Und auch das Thema Essen wird in dieser Stadt ganz großgeschrieben, vor allem die Churrasqueiras erfreuen sich enormer Beliebtheit. Die Fleischgrillrestaurants bieten ihren Gästen variantenreiche Grillspieße an, ob vom Rind, vom Schwein, vom Geflügel oder aus Innereien. Jeder kann sich seinen Teil selbst abschneiden und den Teller damit füllen, aber Achtung: Lassen Sie genügend Platz übrig, um noch das umfangreiche Salat- und Gemüsebuffet zu plündern zu können! Diese Stadt besitzt mehrere tausend Restaurants, eine Auswahl, die für jeden Tag eine neue kulinarische Erfahrung ermöglicht. Doch die Churrasqueiras sind eindeutig in der Überzahl.

Palácio Tangará: Ankunft im modernen Märchenschloss

Das Palácio Tangará diente Freya als luxuriöses Domizil, das Hotel gehört der namhaften Oetker Collection an. Wie ein pompöses Schloss behauptet es sich zwischen all den Wolkenkratzern auf souveräne Art und Weise. Doch handelt es sich um kein historisches, sondern um ein äußerst modernes Gebäude, das erst seit zwei Jahren fertiggestellt ist. Im Inneren löst es das Versprechen ein, dass die äußere Architektur uns gibt: Die Zimmer sind großzügig gestaltet und wunderbar hell, eine Suite mit Ausblick auf den rasanten Highway erscheint wunderbar stilecht. Bei der Ankunft fing das Hotel die kleine Reisegruppe rund um unsere Reisedesignerin liebevoll auf: Es gab ein schmackhaftes Mittagessen, danach winkten das entspannende Spa und der gemütliche Pool.

Ein Ausflug in eine fünfstöckige Mall entfachte am Nachmittag das ohnehin bereits lauernde Shopping-Fieber. In edler Umgebung hemmungslos einkaufen zu gehen: Auch das ist das wunderbare São Paulo! Am Abend rundete ein Besuch des hoteleigenen Gourmet-Restaurants »The Chef« den Tag auf perfekte Weise ab. Einen Michelin-Stern nennt der Feinschmeckerpalast sein Eigen – und den hat er sich auch redlich verdient.

Iguazú Wasserfälle: eines der 7 Weltwunder der Natur

Im Jahr 2011 fiel die Entscheidung, die Iguazú Wasserfälle in die exklusive Liste der 7 Weltwunder der Natur aufzunehmen. Der zugehörige Nationalpark befindet sich zu großen Teilen auf argentinischem Boden, doch der schönste Panoramablick auf die schier unglaublichen Wassermassen bietet sich von Brasilien aus. Wer die Natur Südamerikas in ihrer gewaltigen Kraft erleben möchte, der begibt sich direkt hierher, wo die sprühende Gischt wie Nebel in der Luft hängt. Das UNESCO-Weltnaturerbe lässt sich von São Paulo aus durch einen kurzen Flug erreichen. Die Abfertigung erfolgt zügig, und wer mag, nimmt seine eigenen Getränke mit an Bord. Von der Mega-Metropole zu den Iguazú Wasserfällen ist es also ein kurzer physischer Weg – doch emotional liegen Welten dazwischen.

Belmond Hotel das Cataratas: kolonialer Charme unter Palmen

Auf brasilianischer Seite bietet sich das Belmond Hotel das Cataratas an, um dort ein komfortables Basislager aufzuschlagen. Es ist das einzige seiner Art im Iguazú Nationalpark, nur wer die Grenze nach Argentinien überquert, erhält eine größere Auswahl. Vom Zimmer aus bietet sich ein geradezu spektakulärer Ausblick auf die Wasserfälle, sie begrüßen den Gast schon beim morgendlichen Aufstehen. Das Hotel selbst ist in nostalgischem kolonialen Stil gehalten, es verfügt über ein eigenes Spa und einen gepflegten Außenbereich mit schattenspendenden Palmen. Wenn andere Besucher das Reservat längst verlassen haben, dann dürfen die Hotelgäste weiter verweilen und die Kraft der Natur ganz für sich genießen.

Blick hinab in die Teufelsschlucht: Gischt verbirgt die Sonne

Mit dem offenen Geländewagen die urtümlichen Wälder des Parks zu erkunden, das gehört unbedingt mit auf die To-Do-Liste. Münden sollte diese Fahrt dann an der Bootsstation des Flusses Iguazú, wo bereits das Speed Boat zu den Wasserfällen wartet. Begeben Sie sich in direkte Nähe zu den tosenden Wassermassen, mitten in die kühlende Gischt. Die Temperaturen in dieser Region liegen deutlich höher als in São Paulo, bereiten Sie sich also auf ein heißes Abenteuer vor, das geradezu nach einer solchen Abkühlung verlangt!

Am nächsten Tag ging es dann hinüber ins Nachbarland, zum obersten Punkt der Wasserfälle, der sehr treffend als Teufelsschlund bezeichnet wird. Etwa einen Kilometer geht es über verschiedene Brücken zu Fuß hinauf, dorthin, wo das Tosen immer lauter und die Gischt zunehmend dichter wird. Im Rachen der Wasserfälle bleibt niemand mehr trocken, die Sonne verschwindet im Nebel, und der Blick hinab in den Schlund offenbart die irrsinnige Gewalt des stürzenden Flusses. Ein wahnsinniges Gefühl, das sich nur selten im Leben wiederholen lässt! Viel ruhiger geht es bei der anschließenden Fahrt an den Wasserfällen entlang zu, mit herrlich lachender Sonne und einem Panorama, das Ehrfurcht erweckt. Den Tag in einem argentinischen Steakrestaurant abzuschließen, das lässt sich kaum noch vermeiden.

Lustiger Besuch ist da: Nasenbären – please don’t touch!

Das Frühstück im Freien hielt am nächsten Tag eine echte Überraschung bereit: Nasenbären kamen zu Besuch, und nicht nur ein paar, sondern eine ganze Horde. Mit ihren beweglichen Nasen, dem geringelten Schwanz und den lustigen Quietschgeräuschen luden sie beinahe zum Knuddeln ein, doch es gilt die strikte Regel: Freuen Sie sich über diesen tollen Anblick, aber berühren Sie die niedlichen Kerlchen nicht!

Der Abschied fällt schwer: Vom Aussichtsturm aus gilt es, den faszinierend schönen Wasserfällen noch ein letztes Mal zuzuwinken, dem Teufelsrachen Ade zu sagen und zu neuen Ufern aufzubrechen.

Rio de Janeiro: Spektakuläre Landung über dem Meer

Bei Dämmerung auf Rio de Janeiro hinabzuschweben, das ist ein echtes Gänsehaut-Erlebnis! Das aufflammende Lichtermeer der Stadt konkurriert mit dem verblassenden Farbenspiel des Sonnenuntergangs. Der nationale Flughafen ist auf dem Wasser erbaut, im Landeanflug streift der Flieger beinahe den Atlantik.

Belmond Copacabana: Blick auf den weltberühmten Strand

Das Premium-Hotel Belmond Copacabana Palace liegt direkt an der weltberühmten Copacabana, nur eine wenig befahrene Straße trennt den Strand und die komfortable Unterkunft. Die oberste Etage hält gehobenen Suiten bereit, mit eigenem Flur und Pool. Eine Schale mit Champagner und leckere Snacks stehen stets für die anspruchsvollen Gäste bereit. Sämtliche Zimmer wurden feinsinnig mit antiken englischen Möbelstücken ausgestattet, Marmorbäder und ein Panoramablick in Richtung Meer ergänzen das Programm auf vorzügliche Weise. 3 hauseigene Restaurants, ein Friseur und das gut ausgestattete Spa werten den Aufenthalt noch ein weiteres Stück auf.

Besonders empfehlenswert: die japanische Gastronomie, die einen Michelin-Stern für sich in Anspruch nimmt. Aber auch in der gemütlichen Piano-Bar lässt es sich wunderbar speisen und relaxen.

Rios faszinierende Highlights in zwei Tagen erleben

Kaum erhebt sich die Sonne wieder über den Horizont, wird es Zeit, den Ausflug ins Auge zu fassen, der fast alle Rio-Besucher miteinander vereint: Es geht hoch zur monumentalen Christusstatue, die mit segnender Geste über der Stadt wacht. Eine Zahnradbahn und eine Rolltreppe erleichtern den Aufstieg auf den Corcovado, vor allem dann, wenn das Wetter mal wieder locker die 30-Grad-Marke knackt. Doch jede Mühe lohnt sich für diese grandiose Aussicht!

Wieder zurück in den unteren Stadtgefilden fällt recht schnell die farbenfrohe Street Art ins Auge, die Rios Lebensfreude widerspiegelt. Auf der berühmten bunten Treppe, der Escaderia de Selarón, lohnt sich ein ausgiebiger Fotostopp. Der Künstler Jorge Selarón erschuf hier ein expressives Farbenspektakel aus bunten Fliesen. Er selbst bezeichnet sein Werk als einen »verrückten und einzigartigen Traum«. Als ebenfalls etwas verrückt mutet die Tatsache an, dass es überall in Rio de Janeiro erfrischende Caipirinhas zu kaufen gibt – gern auch mal in Halblitergläsern. Der Limetten-Longdrink schmeckt unter brasilianischer Sonne sogar noch besser als irgendwo sonst auf der Welt.

Nachtleben und Copacabana: Partystimmung in Rio

Und dann wäre da noch das Nachtleben, das sich in den Straßen der Stadt entfaltet, sobald sich die Nacht herabsenkt. Clubs und Bars locken an jeder Ecke, und überall gibt es erfrischende Getränke und leckere Snacks für zwischendurch. Um Mitternacht bei 35 Grad bleibt der Schlaf manchmal fern, darüber tröstet sich vor allem das junge Volk mit ausschweifenden Partys hinweg.

Am nächsten Tag war eines nicht zu vermeiden: der Spaziergang entlang der Copacabana, das tiefblaue Meer stets zur Seite. Der Strand der Strände ist, zugegeben, wunderschön, doch das wissen auch viele andere Menschen aus aller Welt: Darum tummeln sich hier Heerscharen von Urlaubern, deren Traum an dieser Stelle in Erfüllung geht. Wer jedoch die Copacabana hinter sich lässt und weitergeht, bis er den Ipanema Beach erreicht, erlebt ein echtes Wunder: Warum verirren sich derart wenige Sonnen- und Badehungrige hierher, wo der Sand heller und das Wasser noch blauer ist?

Die pure Magie Rio des Janeiros auf dem Zuckerhut

Jetzt noch einmal ein letzter Blick von oben auf die Stadt, dann heißt es: ab in die Heimat! Der Zuckerhut zeigte sich in Nebel gehüllt, doch hin und wieder gaben die weißen Schwaden eine umwerfende Aussicht preis, die noch einmal die pure Magie Rio de Janeiros enthüllte. In der leichten, kühlenden Brise, versorgt mit gutem WLAN und einer kleinen Auswahl schöner Bars, ließ es sich wunderbar über den Dächern der Metropole verweilen. Doch leider stand der Flieger schon am selben Abend bereit und beförderte Freya zurück in die Heimat, wo der Traum von Brasilien noch lange in ihr leben wird.

Ab in die Urlaubsschmiede – und auf nach Brasilien!

Etwa 12 Stunden Flug trennen Sie von Ihrem eigenen Brasilien-Erlebnis, individuell abgestimmt und voll wunderschöner Überraschungen. Freya Payenberg steht Ihnen bei der Planung gern zur Seite, versorgt Sie mit lohnenswerten Geheimtipps und schmiedet aus Ihrem Urlaub ein schillerndes Unikat.

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