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Live erlebt und frisch erzählt (2): Garden Route und Winelands

Besucher der südafrikanischen Metropole Kapstadt, die es reizt, noch mehr zu erleben, als die Stadt zu bieten hat, machen sich auf den Weg gen Norden. Die Whale Route führt an der wunderschönen Küstenstraße entlang, immer in Richtung Hermanus, dem Hotspot für aufregende Begegnungen mit den Giganten der Meere. Nehmen Sie sich für Ihre Tour einen Mietwagen, gern auch mit privatem Fahrer, um unterwegs in Ruhe die malerische Landschaft betrachten zu können. Spätestens dann, wenn Sie in den Winelands angelangt sind, werden Sie Ihren Chauffeur zu schätzen wissen.

Wer mag, kann die relativ kurzen Strecken von Kapstadt aus in einzelne Tagestouren zerlegen, doch eignet sich dieser Weg auch als wunderschöne Rundtour mit Zwischenübernachtungen. Unser Reisedesigner Till Brunecker hat jede Minute dieser Reise genossen und möchte seine Erlebnisse mit Ihnen teilen.

1. Station: die Pinguine von Betty’s Kay

Planen Sie einen Stopp bei Betty’s Bay ein, einem traumhaften kleinen Ort, der sich malerisch an die rauen Kogelberge schmiegt. Der Südatlantik setzt sich hier mächtig in Szene, mit seinen sprühenden, tiefblauen Wellen am felsigen Strand. Doch diese Kulisse ist längst noch nicht alles, was es hier zu sehen gibt: Die Ortschaft verfügt über eine Pinguin-Aufzuchtstation, die schlichtweg bezaubernd ist. Die Tiere wagen sich erstaunlich nahe an die wenigen Besucher heran, so wird eine ungestörte, intensive Kontaktaufnahme möglich: Ein wirklich schöner Kontrast zum Pinguinstrand von Kapstadt, der leider schon ziemlich überlaufen ist. Einsame, versteckte Buchten laden an diesem Strandabschnitt außerdem zum entspannten Baden ein.

2. Station: Küstenstadt Hermanus

Etwa 1,5 Stunden dauert die Fahrt von Kapstadt nach Hermanus, wo das Birkenhead House mit feinsten Speisen lockt. Unsere Empfehlung: Nehmen Sie hier Ihr Mittagessen oder das Dinner zu sich, in herrlichster Landschaft, mit einmaligem Blick auf den scheinbar unendlichen Ozean. Die Gaststätte ist nebenbei auch mit 12 Zimmern ausgestattet, sodass Sie durchaus hier übernachten können. Dann steht einer Fahrt hinaus aufs Meer, den Spuren der Wale folgend, sicher auch zeitlich nichts mehr im Wege. Die örtlichen Strände und das Walmuseum sind ebenfalls einen Besuch wert.

3. Station: Grootbos Private Nature Reserve

Direkt an der weltberühmten Garden Route treffen wir auf das Naturreservat Grootbos Private Nature Reserve, wo Sanddünen, raue Felsen und eine üppige Flora dominieren. Auch hier lässt es sich wunderbar nächtigen, mit dem wohligen Gefühl, irgendwo im Nirgendwo zwischen Bergen und Meer gestrandet zu sein. Die Forest Lodge richtet sich ganz auf Familien aus, die sich mitten in der Natur frei entfalten möchten. Die Garden Lodge hingegen entpuppt sich als romantischer Rückzugsort für Pärchen, die ihre Privatsphäre zu schätzen wissen. Zwei 5-Sterne-Villen mit vier oder sechs Schlafzimmern ergänzen das Angebot. Wer hier unterkommt, darf sich über einen eigenen Pool, ein Fitnessstudio, einen Koch und einen Butler freuen. Bleiben Sie ein paar Tage und Nächte vor Ort und unternehmen Sie abwechslungsreiche Ausflüge. Im Angebot befindet sich beispielsweise eine Blumensafari, ein Picknick am Strand, Ausritte zu Pferd, Mountainbiking, Höhenführungen und liebevoll geplante Wanderungen. Das Essen schmeckt nebenbei grandios!

4. Station: Franschhoek

Achtung, nun erobern wir die sonnenverwöhnte Weinregion der Provinz Westkap, abseits der Küste! Machen Sie halt in Franschhoek, einem kleinen Ort, umgeben von Weingütern und schroffen Bergen. Spätestens hier macht es sich bezahlt, mit Chauffeur unterwegs zu sein, denn es stehen echte Spitzenweine auf dem Programm. Die Stadt selbst entfaltet ein gepflegtes, teils historisch geprägtes Ambiente. Unser Übernachtungstipp führt Sie aus der Stadt heraus zu den Leeu Estates, ein hochwertiges Weingut mit leicht indischem Touch. Der Inhaber stammt aus Indien, der Service ist erfrischend warmherzig. Ihm gehört auch das gehobene Hotelrestaurant »La Petite Colombe« in Franschoeks Innenstadt, ein Shuttleservice verkehrt zwischen diesen beiden Stätten. Die genannte Gastronomie bietet Kulinarik auf Gourmet-Niveau, aktuell verfügt sie aber 3 Michelin-Sterne. Weinproben und Weinführungen für die Gäste des Guts sind hier eine Selbstverständlichkeit, außerdem steht Ihnen ein eigenes Spa zur Verfügung.

5. Station: Oldtimermuseum von Anthonij Rupert

Auf dem Weg nach Stellenbosch, der einen kleinen Schlenker erfordert, lohnt es sich, das Weingut von Anthonij Rupert zu besuchen. Die Familie des verstorbenen, feinsinnigen Unternehmers präsentiert vor Ort eine sehenswürdige Oldtimer-Ausstellung, »Franschhoek Motor Museum« genannt. Wine Estate und Museum sind mit einer Bus-Tram verbunden, es geht vorbei an gepflegten Gartenanlagen. Die ausgestellten Fahrzeuge besitzen Seltenheitswert und sind hervorragend restauriert. Insgesamt verfügt das Museum über 220 verschiedene Oldtimer, die zum größten Teil noch fahrbereit sind und regelmäßig auf dem Gelände bewegt werden.

6. Station: Stellenbosch

Der letzte Stopp auf unserer Route soll Stellenbosch sein: Wir befinden uns weiterhin in den Winelands, die Stadt ist umgeben von Naturschutzgebieten. Kunstgalerien, einladende Cafés und hübsche Boutiquen säumen hier die Straßen, dazwischen immer wieder schattenspendende Eichen. Besuchen Sie das Weingut und Hotel Delaire Graff Estate, es grenzt an Stellenbosch an und befindet sich im Besitz einer Schweizer Familie. Stil und Anspruch werden auf diesem weitläufigen Anwesen sichtbar großgeschrieben. Die frisch errichteten Lodges bieten einen Blick auf die Weinplantagen – und private Pools gibt es für die Gäste selbstverständlich dazu. Ergänzt wird das Programm durch exquisite Gastronomien und – natürlich! – den eigenen Weinkeller mit diversen Gaumenschmeichlern. In diesem Zusammenhang dürfte es kaum noch überraschen, dass dieses Weingut auch eine eigene Diamantenboutique zu bieten hat: Man gönnt sich ja sonst nichts!

Zahlreiche Weingüter der Region sind auf acht verschiedenen Routen mit einer Wine Tram verbunden. Wer mag, steigt in diese nostalgische dekorierte Bahn und lässt sich bequem von einer Rebensaftquelle zur nächsten chauffieren. Zu einigen Anwesen fahren statt der Tram Busse im ähnlich einladenden Retro-Look.

7. Station: zurück in Kapstadt

Ein stilvolles Dinner im Kloof Street House bildet den passenden Abschluss für diese exklusive Rundtour. Hier gelangen ausschließlich hochwertigste Speisen auf den Tisch und der erfahrene Sommelier kredenzt die dazu passenden Weine. Die schummrige Beleuchtung und das rege Treiben ergeben eine prickelnde Atmosphäre, die Lust macht, noch mehr zu erleben! Doch dann wird das Essen serviert und Sie haben nur noch Augen für diese herrlichen Leckerbissen. Das Leben ist einfach schön!

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