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Ungefiltert schön: exklusive Naturerlebnisse in Kanada

Der Gigant ist zurück, und er befindet sich ganz in Ihrer Nähe, dort drüben am silbrig schimmernden See: der Bison. Einst zogen Millionen seiner Art durch Kanada, heute sorgen Naturschützer davor, dass die wenigen noch vorhandenen Tiere neue Populationen bilden. Das männliche Exemplar mit seinem mächtigen, zotteligen Rumpf bringt beinahe eine Tonne auf die Waage. Es hat seine Familie mitgebracht, die mit ihm friedlich grasend am Ufer steht. Im Nationalpark Banff liegt die wiedergefundene alte Heimat der Bisons, und hier gehören sie eindeutig hin.

Bis über den Polarkreis zieht sich die Weite Kanadas, und sie beherbergt eine ausgedehnte Wildnis, die nicht nur passionierte Abenteurer zum Schwärmen bringt. Die Artenvielfalt ist entsprechend gewaltig: Der Bison bildet sozusagen nur die Spitze des Eisbergs, zu ihm gesellt sich beispielsweise der berühmte Grizzlybär, der fleißige Biber, der beeindruckende Elch, der wilde Wolf, der nachtaktive Wapiti und das vorwitzige Erdhörnchen. In den Flüssen tummeln sich die Lachse und im Meer sind es die Wale, die alle Blicke auf sich ziehen. Whale Watching gehört nicht ohne Grund zu den wohl bekanntesten Attraktionen Kanadas: Aus den kalten Wellen erhebt sich mal ein Beluga, mal ein Orca und ein anderes Mal der prächtige Buckelwal.

Mauricie Nationalpark – Wasserparadies mit 150 Seen

Wer aus den Großstädten Québec City und Montreal in die Natur fliehen möchte, den zieht es mit hoher Wahrscheinlichkeit nach Mauricie. Der Nationalpark liegt im Osten des Landes in den laurentinischen Bergen. Das Wasserparadies schmückt sich nicht nur mit ungefähr 150 Seen, auch eine Vielzahl kleiner Teiche bereichert das Bild. Als Namensgeber für dieses Idyll diente der Fluss Saint-Maurice, der den Park durchquert. Wälder, Wasserfälle, sanfte Hügel: Hier erwartet den Besucher alles, was die Seele beruhigt. Welches Gefährt wäre für diese Landschaft besser geeignet als das Wasserflugzeug? Erleben Sie Mauricie aus der Vogelperspektive und erfreuen Sie sich an der wunderbaren Melange aus Blau und Grün.

Charlevoix – im uralten Meteoritenkrater

Diese Region umfasst 6.000 Quadratmeter Fläche, eine Landschaft, die sich vom Sankt-Lorenz-Storm bis nach Petite-Rivière-Saint-François erstreckt. Hübsche kleine Dörfer prägen das Bild, gemeinsam kommen diese Ortschaften gerade einmal auf knapp 30.000 Einwohner. Sie haben eines gemeinsam: Sie befinden sich in einem uralten Meteoritenkrater, von Wind und Gletschern geformt. In der Mitte erhebt sich das Bergmassiv Mont des Éboulements, dessen Gipfel dazu einladen, erstürmt zu werden. Und das muss überhaupt nicht anstrengend sein: Erheben Sie sich mit dem Helikopter hinauf zum Mount of Morios, um das umwerfend schöne 360-Grad-Panorama zu genießen. Héli-Charlevoix heißt dieses kleine Abenteuer – und es zahlt sich gewiss für Sie aus.

Tadoussac – im Königreich der Wale

In diesem Küstenort leben nicht einmal 900 Menschen und trotzdem hat er es zu Weltruhm gebracht. Selten gibt es mehr Wale zu sehen als ausgerechnet im Mündungsgebiet des Saguenays! Eine Belugapopulation mit etwa 500 Tieren lebt in unmittelbarer Nachbarschaft, aber je nach Saison lassen sich gern auch mal Finn- und Zwergwale sowie Buckel- und Blauwale sehen. Sie müssen nicht einmal unbedingt an Bord eines Bootes gehen, um die Könige des Meeres zu Gesicht zu bekommen, oft reicht es schon aus, einen der Aussichtspunkte der Küste aufzusuchen. Doch auf den schaukelnden Wellen, gut geschützt in einem Festrumpfboot, wirkt dieses Erlebnis noch viel authentischer.

Lac Moreau – den Riesen der Wälder auf der Spur

Seen sind die Juwelen der kanadischen Landschaft, sie bezaubern uns mit ihrem vielfältigen Farbenspiel. Der Lac Moreau gehört zu diesen Schmuckstücken. Er ist umgeben von dichten Wäldern, die Bären und Elchen als wilder Wohnraum dienen. Statt Whale Watching ist hier also Moose Watching angesagt, und das inmitten einer romantischen Natur in völliger Abgeschiedenheit. Staunen Sie über das Tier mit dem gewaltigen Geweih und dieser seltsam runden Nase – es erreicht eine Schulterhöhe von mehr als zwei Metern!

North Hatley – erholsame Abgeschiedenheit

North Hatley ist ebenso wie Tadoussac nicht eben für seinen Größe bekannt. Das Städtchen hat dafür aber etwas anderes zu bieten: eine große Portion kanadischen Charmes. Es zählt zu den schönsten Orten seiner Region, und die Konkurrenz ist wirklich beachtenswert. North Hatley schmiegt sich an den Lake Massawippi, der wiederum von einem ausgedehnten Erholungsgebiet umgeben ist. Kajakfahren und Angeln bieten sich auf diesem herrlich stillen See geradezu an – und ein abendlicher Bummel durch das historisch geprägte Stadtzentrum ergänzt das Wohlfühlprogramm. Hier locken zahlreiche Restaurants und Cafés zur Einkehr, aber auch Kunstgalerien und Antikläden laden zu einem kleinen Stelldichein.

Île aux Lièvres – unberührte Inselnatur

Sie liegt inmitten des gewaltigen Lorenz-Stroms und ihre Natur gilt als weitgehend unberührt: Die Insel Île aux Lièvres möchte Ihr Ankerpunkt sein, um innerlich zu völliger zur Ruhe zu gelangen. Das Rauschen der Wellen, die Vögel am Himmel, die Robben am Strand – lassen Sie all dies auf sich wirken und schauen Sie auch weit hinaus über das Wasser, um vielleicht einen Blick auf einen Beluga zu erhaschen. Das ausgedehnte Wegenetz lädt zu Spaziergängen und Erkundungstouren ein. Vielleicht entdecken Sie Ihren von wilden Rosen gesäumten Traumstrand oder Sie treffen auf schroffe Klippen mit wilder Brandung, die Ihnen die Macht der Natur offenbaren.

Banff Nationalpark – heiße Quellen in den Rockys

Kanadas ältester Nationalpark ist zugleich der Drittälteste dieses Planeten. Seine Gründung fand im Jahr 1885 statt, zu einer Zeit, als Natur- und Umweltschutz in der Gesellschaft noch kaum Thema waren. Entsprechend urtümlich haben sich Flora und Fauna hier oben in den kanadischen Rocky Mountains erhalten. In den weiten Wäldern fühlen sich Hirsche und Elche seit Jahrtausenden wohl. Die Banff Upper Hot Springs bieten Ihnen die Möglichkeit, in natürliches Thermalwasser einzutauchen, gern auch in klassischer Badekleidung im Stil des frühen 20. Jahrhunderts. Wintersportler aufgepasst: Innerhalb des Banff Nationalparks befinden sich drei Skigebiete; das Sunshine Village liegt mit 2.730 Metern am höchsten.

Yoho Nationalpark – türkisfarbener See und eisige Höhen

Der Yoho Nationalpark gilt aufgrund seiner geringeren Fläche als »kleiner Bruder« des Banff Nationalparks. Doch auch er hat seine eigenen spektakulären Highlights zu bieten, die dem größeren Park in nichts nachstehen. Besonders der Emerald Lake fällt hier ins Auge, sein Name weist bereits auf sein zauberhaftes Erscheinungsbild hin. Das Wasser schimmert türkisblau, dahinter türmen sich die Rockys mit ihren eisigen Höhen. Kanufahren und Rafting gehören hier deutlich zu den To-Dos des Tages, aber auch eine Gletschertour in luftigen Höhen erscheint verlockend. Ganz in der Nähe verläuft die Natural Bridge über den Kicking Horse River: Die steinerne Brücke ist zumindest einen Fotostopp wert, doch vielleicht fühlen Sie sich auch berufen, die Felsen über den tosenden Fluss zu erklettern.

Jasper Nationalpark – gewaltige Artenvielfalt

Mit mehr als 10.000 Quadratkilometern Fläche ist der Jasper Nationalpark der Größte seiner Art in Kanada. Auch er liegt in den Rocky Mountains und gehört wie die beiden oben genannten Parks dem UNESCO-Welterbe an. Große Säugetiere sind hier alles andere als selten: Vom Wapiti über den Schwarzbären und den Puma bis hin zu Wölfen, Kojoten und Grizzlybären ist alles vorhanden, was die kanadische Wildnis zu bieten hat. Am Maligne River lassen sich sogar hin und wieder die seltenen Waldkaribus blicken. In der Ortschaft Jasper flaniert gern der eine oder andere Wapiti durch die Straßen, um an den Blumen der Vorgärten zu knabbern. Näher kommen Sie diesen Tieren wahrscheinlich nie wieder! Der Athabasca River strömt durch den Jasper Nationalpark ebenso wie der Columbia River. Sie bescheren den Besuchern zahlreiche Gelegenheiten zum aufregenden River Rafting, während die Berge und Canyons Kletterfreunden eine herzliche Einladung senden.

Wells Gray Park – Wasserfälle und wilde Stromschnellen

Der Wells Gray Park hat sich aufgrund seiner erhabenen Schönheit einen eigenen Namen gemacht, er liegt in der Bezirksgemeinde Clearwater in British Columbia. Der Clearwater River verleiht der Region ihren Namen, er ist wie gemacht für rasante Rafting-Touren durch wilde Stromschnellen. Doch auch leidenschaftliche Wasserfalltaucher kommen auf ihre Kosten, ebenso wie beherzte Cliff-Diver. Der Spahats Falls stürzt sich 100 Meter an glattem Lavastein in die Tiefe, den Fels hat er selbst im Laufe der Jahrtausende geschliffen. Der Helmcken Falls übertrifft mit seinen 137 Metern sogar deutlich die Niagara-Fälle! An stillen Seen bauen Biber unermüdlich ihre Dämme und im Frühjahr kann es sogar vorkommen, dass Sie einen Löwenzahn fressenden Bären direkt am Straßenrand zu Gesicht bekommen. Tief eintauchen in diese überwältigende Natur können Sie natürlich auch hoch zu Ross, wie einst die berüchtigten Cowboys.

Naramata – sonniges Kleinod in British Columbia

Noch einmal British Columbia: Im Okanagan Valley präsentiert sich ein weiteres Juwel der Wildnis, geschmückt mit traditionellen Weingütern in einer Landschaft, die teils an Süditalien, teils an den sonnigen Süden Kaliforniens erinnert. Im Okanagansee residiert der Sage nach das Seeungeheuer Ogopogo, doch das sollte Sie bei Ihren Aktivitäten nicht beunruhigen. Der 135 Kilometer lange Binnensee ist nicht nur ein Wassersport-Eldorado, sondern es finden sich auch zahlreiche stille Plätze für die entspannte Naturbeobachtung. Der Giant’s Head Mountain, ein erloschener Vulkan am Ufer des tiefblauen Sees, gilt als Panorama-Hotspot schlechthin. Die kurze Wanderung bis zur Spitze wird garantiert belohnt!

»Fernweh«, so steht es auf Wikipedia zu lesen, »beschreibt die menschliche Sehnsucht, vertraute Verhältnisse zu verlassen und sich die weite Welt zu erschließen«. Falls diese Sehnsucht Sie nun erfasst, stehen wir gern bereit, gemeinsam mit Ihnen nach Erfüllung zu suchen. Kanada hat schon so manchen Traum erfüllt, warum nicht auch Ihren?

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Nein danke, ich suche weiter selbst nach meiner Traumreise.